Vet Plan Magnesium ist ein Ergänzungsfuttermittel in Kapselform zur gezielten Versorgung mit Magnesium (als Tri-Magnesium-Dicitrat) plus Vitamin C. Magnesium ist ein zentraler Mineralstoff für Nerven- und Muskelfunktion, eine normale Reizleitung, sowie für Prozesse des Energiestoffwechsels und die Elektrolyt-Balance. Vitamin C ergänzt die Rezeptur als antioxidativ wirksamer Nährstoff – Hunde können Vitamin C zwar grundsätzlich selbst bilden, dennoch wird es in der Praxis gelegentlich als Zusatz bei besonderen Belastungssituationen genutzt.
Vet Plan Magnesium 120 Kapseln
Zusammensetzung pro Kapsel
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Tri-Magnesium-Dicitrat Anhydrat: 650 mg
– darin enthalten elementares Magnesium: 106 mg -
L-Ascorbinsäure (Vitamin C): 80 mg
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Kapselhülle: Hydroxypropylmethylcellulose (pflanzlich)
Für wen besonders passend
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Hunde mit erhöhtem Bedarf durch Aktivität/Training, muskuläre Belastung oder stressige Phasen
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Hunde, bei denen die Fütterung magnesiumarm ist oder die erfahrungsgemäß zu muskulärer „Verspannung“ neigen (alltagspraktischer Einsatz)
Praxis-Hinweis
Magnesiumcitrate/-salze können – je nach Hund – den Kot weicher machen. Daher ist ein langsames Einschleichen oft sinnvoll.Dosierung – nach Gewichtsklassen
Eine universell verbindliche „Standarddosierung“ für Magnesium-Supplemente beim Hund ist in der Literatur nicht so eindeutig wie z. B. bei Arzneimitteln; in Studien werden teils deutlich höhere therapeutische Mengen eingesetzt (z. B. Magnesiumaspartat 12 mg/kg 2× täglich in einem klinischen Setting).
Empfohlene Tagesmenge Vet Plan Magnesium (106 mg Mg / Kapsel)
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bis 10 kg: 1 Kapsel täglich
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10–20 kg: 1–2 Kapseln täglich
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20–35 kg: 2–3 Kapseln täglich
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35–50 kg: 3–4 Kapseln täglich
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über 50 kg: 4–5 Kapseln täglich
Einschleichen (empfohlen): 3–5 Tage mit der halben Zielmenge starten, dann steigern (v. a. wenn der Hund empfindlich reagiert).
Wichtiger Sicherheitsaspekt: Bei Nierenerkrankungen oder bereits bekannten Elektrolytstörungen sollte Magnesium nur nach tierärztlicher Rücksprache ergänzt werden; erhöhte Magnesiumwerte (Hypermagnesiämie) sind selten, werden aber v. a. im Kontext zugrunde liegender Erkrankungen beschrieben.
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